Marius Ebert behauptet in seinen Seiten und anderen intelligenten Publikationen, er hätte sich von seiner 1998 gegründeten Dr. Ebert AG getrennt. Warum er das getan hat, verrät er indes nicht. Und das mit guten Grund: er hat sich nicht getrennt, er wurde getrennt. Man hat ihn rausgeworfen. Das hat er sich aber auch redlich verdient.
So liefen die Geschäfte anfänglich sogar ganz gut, aber Ebert hat wohl doch zu viel gesungen und zu wenig gearbeitet. Größenwahnsinnig wie der Mann auch heute noch ist meinte er wohl, der Laden laufe alleine durch seine geschätzte Präsenz zwei Mal die Woche. Schon die Akquirierung und Betreuung von Teilnehmern hat man an einen externen Dienstleister ausgelagert, Ebert kassiert, aber leistet nicht mehr. Von üppigen Entgelten ist die Rede, fünfstellige Beträge. Irgendwann wurde es zu viel. Nach einer Unterschlagung wird Ebert im Mai 2006 vor die Tür gesetzt und verliert praktisch das ganze Kapital, mit dem er die Ebert Akademie gegründet hat, und sogar seine Markenrechte. Er ist selbstmordgefährdet, wird in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Das war der Anlaß für die erste (uns bekannte) Hetzkampagne. Die endet erst mit der uns vorliegenden Mediationsvereinbarung vom November 2007, die erschreckende Details über Eberts Krankheit offenbart.
Aus jener Zeit stammt auch die enge Kooperation zwischen Marius Ebert und seinem Bruder und Anwalt Donat Ebert. Donat hilft Marius auch dann noch, wenn Marius andere Anwälte nicht mehr bezahlt, so daß diese ihr Mandat niederlegen. Donat Ebert hat sich dabei offenbar darauf spezialisiert, seines Bruders Gegner mit Psychoterror in die Knie zu zwingen. Wer nicht im Namen des Volkes vernichtet werden kann, wird in den Selbstmord getrieben. In einem Fall soll ihm das fast gelungen sein (wir berichteten) – noch ein Grund, vor diesen beiden üblen Kerlen zu warnen.
Frau Monika Matz von der Dr. Ebert AG hat uns gebeten, an dieser Stelle keine Prozeßakten zu veröffentlichen. Wir werden uns daran halten, soweit möglich. Die traurige Geschichte ans Licht zu bringen, halten wir indes für unsere Pflicht. Das um so mehr, als es nicht nur Konkurrenten und Kritiker treffen kann: auch eBay hat der Ebert verklagt, weil dort seine Materialien gehandelt wurden. Und, der Gipfel, die EKS-Leute. Die haben ihm ein paar Jahre zuvor den Strategiepreis verpaßt, und dann bedankt er sich auf gerichtlichem Wege.
Das alles mag kaum wen interessieren, denn es arbeitet kaum noch wer mit Ebert zusammen. Die, die sich noch trauen, sollten das hier als Warnung verstehen: sie schweben in akuter Gefahr. Ebert ist unberechenbar. Auch gegen Teilnehmer ist er übrigens schon vorgegangen, gegen seine eigenen Teilnehmer!
Die Dr. Ebert Akademie AG firmiert übrigens in TRINEOS Akademie AG um (Eingetragen im Unternehmensregister am 05.06.2009). Damit setzt sie sich auch für Dritte erkennbar von ihrer Vergangenheit ab.